Frau Heidrun Dreyling-Riesop gehört zur OMAS GEGEN RECHTS Erinnerungsgruppe Oberpfalz und setzte sich sehr früh mit dem Nationalsozialismus und den „Kranken- und Behindertenmorden“ als Pflegekraft auseinander. Als Lehrkraft für Pflegeberufe brachte sie später den Schülern und Schülern diese Themen nahe. Sie veröffentlichte dazu eine Buchreihe „Geschichte der Pflege“ aus ihrer Sicht, in denen auch persönliche Erfahrungen und Zeitzeugenberichte einflossen. Band III Euthanasie – Geschichte eines Massenmordes setzt sich intensiv mit Zwangssterilisationen, „Kindereuthanasie“, T4-Aktion, „Wilden Euthanasie“, Sonderbehandlung 14f13, den Täter*innen, Widerstand und Strafverfolgung nach 1945 auseinander.

 

Wichtig sind ihr aber auch die Entwicklungen, die zu den Verbrechen gegen die Menschheit führten, denn Vernichtungsgedanken gegen Kranke und Behinderte waren keine Erfindung der Nazis. Sie setzten die in der Gesellschaft verankerten Einstellungen zu diesen Menschen in unvorstellbarer Grausamkeit in industriemäßigen Morden um. Angesichts der heutigen Kostenentwicklungen im Gesundheitssystem und damit verbundenen Diskussionen ist es wichtig zu erkennen, was damals zu den Verbrechen führte.

 

Wir bieten zu dieser Thematik Vorträge oder Unterrichtseinheiten an. Bei Interesse kann man sich bei der OMAS GEGEN RECHTS Erinnerungsgruppe Oberpfalz melden. Frau Dreyling-Riesop ist in der Lage, sich an das Niveau der jeweiligen Teilnehmergruppen anzupassen.

 

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